Die richtige Pflege für Notebook-Akkus

Wer hat es nicht schon einmal erlebt: Mitten in der Präsentation verabschiedet sich der Akku des Notebooks und das Gerät lässt sich mit gutem Zureden nicht mehr hochfahren.

Diagnose: Akkutod

Damit geht der Energiespender den Gang aller Dinge. Denn auch der teuerste Akku gibt irgendwann den Geist auf.

Normalerweise deutet sich dieser Abschied schon längere Zeit vorher an. Akkus verlieren im Laufe ihres Lebenszyklus an Energie. Nach jedem ladevorgang scheinen sie schwächer zu werden.

Notebooks, Smartphones und Tablets besitzen teure Akkus
Die Spezialakkus in modernen Elektrogeräten sind oft ganz schön teuer

Gerade bei den teuren Spezialakkus, die in Notebooks, Tablets oder Smartphones stecken, in die Lithium-Ionen oder Lithium-Polmer-Varianten verbaut werden, ist das besonders ärgerlich – kann so ein erforderlicher Ersatz-Energiespender schnell mal bis zu 200 Euro kosten.

Deshalb geben wir Euch einige Tipps mit auf den Weg, die Euch helfen, das vorzeitige Altern des Akkus zu verlangsamen. Ein Akku verliert ohnehin innerhalb von 36 Monaten rund 50 Prozent seiner Kapazität.

Das Altern des Notebook-Akkus verlangsamen

Wichtig ist vor allem, ihn vor Temperaturextremen zu schützen. Sowohl Hitze als auch tiefe Kälte sind der Lebensdauer der Energiespeicher abträglich. Wird der Akku also für eine längere Zeit nicht benutzt, sollte er bei einer Temperatur von rund 15 Grad zwischengelagert werden.

Fällt die Temperatur unter 10 Grad Celsius, ist es ebenso schädlich. Gleichzeitig sollte auch die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch sein, damit kein Kurzschluss das Ende des Akkulebens bedeutet. Hilfreich ist es, den Akku zur Hälfte aufzuladen. Dadurch wird der Effekt der Tiefentladung vermieden.

Akkus sollten nicht zu kalt gelagert werden
Akkus vertragen Kälte überhaupt nicht

Ebenso schädlich ist die Einwirkung großer Hitze auf die Akkus. Wie Vampire mögen auch die mobilen Energiesparer keine direkte Sonneneinstrahlung. Und wenn das Notebook hauptsächlich über das Stromnetz betrieben wird, sollte der Akku ganz entfernt werden.

In die Schublade legen, kühl lagern, nicht ständig beladen und so die Lebensdauer nachhaltig steigern.

Übrigens: Ein Lithium-Akku sollte auch nie vollständig entladen werden. Mit der damit drohenden Tiefentladung kann der Akku irreparabel beschädigt werden.

Sinkt nämlich die Akkuspannung unter einen kritischen Wert, meldet sich die Abschaltautomatik und nach einem kurzen Warnhinweis schaltet sich das Gerät wenig später ab. Um kein Risiko einzugehen, solltet Ihr den Energiespender bereits bei einem Ladestand von etwa 20 Prozent wieder voll aufladen.