Akkus und Batterien – richtig behandeln für längere Einsatzdauer

Die Lebensdauer einer Batterdie verlängern

Batterien und Akkus erwarten eine „artgerechte“ Behandlung, will man ihre Einsatzzeit dauerhaft verlängern. Deshalb solltet ihr dringend die folgenden Tipps berücksichtigen, wenn ihr nicht unverhofft und plötzlich im Dunkeln stehen wollt oder der Zugang zu Notebook oder Smartphone durch automatisches Ausschalten des Gerätes verhindert wird.

Batterien

Im Großen und Ganzen gibt es bei der richtigen Behandlung von Einmal-Batterien vier Empfehlungen, an die man sich halten sollte, um lange Zeit von der Energie dieser Speicher profitieren zu können.

Dazu gehört vor allem der Hinweis, stets sämtliche Batterien im Gerät auszutauschen – auch wenn letztlich nur eine tatsächlich vollständig entladen ist. Die restlichen, teilentladenen Speicher neigen nämlich dazu, den gefüllten Batterien Energie abzuziehen. Folge ist, dass schneller als erwartet sämtliche Batterien wieder leer sind.

Taschenlampen verbrauchen immer Strom
Aus Taschenlampen sollten Batterien immer entfernt werden

Die bis zu diesem Zeitpunkt nur teilentladenen Batterien müssen auch keinesfalls sofort entsorgt werden. Zwar reicht ihr Einsatz bei Geräten mit hohem Energiebedarf wie zum Beispiel bei MP3-Playern, Kameras nicht mehr aus – leistungsarme Geräte wie die Fernbedienung oder die Wanduhr können damit jedoch noch über einen längeren Zeitraum problemlos betrieben werden.

Es existieren Elektroartikel, die Strom verbrauchen, auch wenn sie nicht eingeschaltet sind. Dazu gehören beispielweise Taschenlampen. Es empfiehlt sich, die Batterien zu entnehmen, wenn sie über einen längeren Zeitraum nicht eingesetzt werden.

NiHM-Akkus

Der Ladevorgang bei NiHM-Akkus ist weitgehend problemlos. Es muss lediglich darauf geachtet werden, dass den Akkus keine Energie mehr zugeführt wird, wenn sie gefüllt sind. Ansonsten droht die Gefahr, dass der Speicher dauerhaft beschädigt wird.

Deshalb sollte berücksichtigt werden, ein hochwertiges Ladegerät zu wählen, dass automatisch erkennt, wann der Akku voll ist und den Ladevorgang anschließend automatisch beendet. Diese aktuellen Ladegeräte können auch die Art des Ladevorgangs erkennen und die beliebten Schnellladeverfahren durchführen.

Aber bitte bedenken: Die Form der Ladung kann zwar manchmal wichtig und notwendig sein – die langsame Variante ist jedoch für die Lebensdauer des Akkus hilfreicher.

Die richtige Temperatur ist entscheident
Der Akku speichert seine Energie am besten bei einer passenden Temperatur

Diese Kraftspender sind gegenüber den bekannten Alterungsprozessen ziemlich unempfindlich. Da der „Memory-Effekt“ mittlerweile so gut wie verschwunden ist, müssen sie auch nicht mehr zwangsläufig vollständig entleert werden, bevor sie an das Ladegerät angeschlossen werden.

Sie können auch aufgeladen werden, wenn noch ein wenig Restenergie im Akku vorhanden ist. Auch eine Tiefenentladung ist bei der neuen Generation der NiMH-Akkus nicht mehr problematisch. Sie verkürzt nicht automatisch die Lebensdauer.

Dennoch: Bitte bedenkt, dass auch weiterhin ein direkter Zusammenhang zwischen Lagertemperatur und Selbstentladung besteht. Deshalb darauf achten, dass eine trockene Lagerung bei Zimmertemperatur optimal ist. Eine Lagerung von über 30 Grad und unter zehn Grad beeinträchtigt nicht nur die Energiespeicherung, sondern auch die Lebensdauer.